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Invasive Memories

“Invasive Memories” wird ein interaktiver VR Film mit Live-Performance, welche die Zuschauer:in in die flüchtige Erinnerungswelt einer zunehmend dementen Person versetzt. Gefilmt in 360° und mittels anschließender Wiedergabe in Unity (3D Engine), wird der letzte Besuch unser alternden Protagonistin in ihrer Wohnung, zu einer sich ständig verändernden „Reise“ durch vage Erinnerungen.
Die Zuschauer:in wird selbst erfahren wie flüchtig Erinnerungen seien können. Da in VR der Blick der Zuschauer:in jederzeit ausgemessen wird, benutzen wir dies, um die real gefilmten Erinnerungen interaktiv zu verschmelzen. Wendet sich die Zuschauer:in ab, ändert sich auch die Erinnerung um sie herum. Sind dies zu Anfang nur leichte Veränderungen, wie z.B. Objekte die im Raum an anderer Stelle liegen, wird dies nach einigen Minuten zu einer (alb-)traum-haften Erfahrung, in der keine Erinnerung konstant linear bleibt. Erinnerungen von lebhaften Familienfeiern verschmelzen mit Situationen eines banalen Alltags, mit Erinnerungen an den Ehemann unserer Protagonistin und dessen Tod, an einsame Momente und andere diffuse Situationen mit Freunden und Familie. Es sind die banalen Erinnerungen an ein alltägliches Leben, die sich der Zuschauer:in mit jedem Blickwechsel aufs neue aufdrängen. In der virtuellen Realität gibt es kein virtuelles entkommen, zumindest bis man wieder in der realen Zeit unserer Protagonistin angekommen ist und sie einen letzten Blick in ihre alte Wohnung wirft.

Das Projekt befindet sich in der Postproduktion/ Programmierung. Dies ist nur eine kleine Vorschau inkl. Making-Of (ursprünglich ein Instagram-Post):

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