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Invasive Memories

2026 — filmic VR-experience
(Produzent, Regisseur, Programmierer, VFX)

„Invasive Memories“ ist ein interaktives, filmisches VR-Erlebnis mit Live-Performance-Elementen, das die Zuschauer in die flüchtigen Erinnerungen einer zunehmend dementen Person versetzt. Gefilmt in 360° und abgespielt in Unity (3D-Engine), wird der letzte Besuch unserer alternden Protagonistin in ihrer Wohnung zu einer sich ständig verändernden „Reise“ durch vage Erinnerungen.

Der Betrachter erfährt am eigenen Leib, wie flüchtig Erinnerungen sein können. Da in VR der Blick des Betrachters jederzeit verfolgt wird, nutzen wir dies, um die gefilmten Erinnerungen interaktiv zu verschmelzen.

Wenn sich der Betrachter abwendet, verändern sich die Erinnerungen. Am Anfang sind es nur kleine Veränderungen, aber nach einigen Minuten wird daraus ein traumähnliches Erlebnis, bei dem keine Erinnerung linear bleibt. Erinnerungen an ausgelassene Familienfeiern mischen sich mit Situationen eines banalen Alltags, mit Erinnerungen an den Ehemann unserer Protagonistin und seinen Tod, an einsame Momente und andere diffuse Situationen mit ihrer Familie. Es sind die banalen Erinnerungen an einen Alltag, die sich dem Betrachter aufdrängen. In der virtuellen Realität gibt es kein virtuelles Entkommen, zumindest bis man wieder in der realen Zeit unserer Protagonistin ankommt und sie einen letzten Blick auf ihre alte Wohnung wirft.

Die Erfahrung beinhalted etwa 5 bis 6 Stunden an gefilmten Szenen!

Hier ein ein einzelner Walkthrough der Erfahrung. Da jeder Durchgang komplett individuell ist und nur einen Bruchteil der Erinnerungen zeigt, kann ein weiterer Durchgang sich komplett anders anfühlen, andere Stimmungen, Momente und Personen zeigen.

Dieses Video war eine sehr frühe Montage, wie das endgültige Erlebnis aussehen könnte. Am Ende gibt es eine Zeitrafferaufnahme des Abbaus unseres Sets. (es gibt keinen Ton)

Making-Of Fotos:

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